Damit wäre das Kapitel Spanien auch abgeschlossen. Super Despedida am Freitag gehabt und alle Sachen nach Hause bekommen. Iberia kümmert sich nich so um Übergepäck, und dass ich einen kompletten Overhead locker alleine ausgefüllt habe war denen auch egal. Daumen hoch.
Alles in allem eine verdammt super geile Zeit in Spanien gehabt und werde das Land, die Kultur aber vor allem all die Leute die ich kennengelernt habe total vermissen.
Montag, 17. März 2008
Dienstag, 4. März 2008
Granada
Dieses Wochenende waren wir, das sind die meisten internationalen Interns von Telefonica, in Granada. Die Stadt ist ca 5 Stunden mit dem Bus im Süden von Madrid gelegen und hat Dank der damaligen Eroberung Spaniens durch die Muren einen starken arabischen Touch, der sich besonders durch die Alhambra, der riesigen Burg erkennen lässt.
Für die Hinfahrt hatten wir Freitags nach der Arbeit den Luxusbus mit extra viel Beinfreiheit, Catering und schlechten Filmen gebucht. Da er auch ohne Zwischenstop durchfuhr waren wir schon um 9 Uhr am Busbahnhof in Granada und konnten direkt zum Hostel um mit den 1 Liter Flaschen Alhambra-Bier auf den Urlaub anstossen. Nach dem Mini-Vorglühen und Warten auf Nachzügler ging es in die Stadt um die weltberühmten Tapas zu probieren, die es hier Tatsächlich zu jedem Bierchen dazu gibt. Angeheitert und auf der Suche nach einem geeigneten Club/Bar "strollten" wir durch die Gassen der Innenstadt und fanden den ein oder andere Orangenbaum an dem die Früchte schon ziemlich reif aussahen. Nach ziemlich gefährlichen Kletteraktionen konnten wir tatsächlich eine Orange ergattern und auch probieren. Trotz der eher schon matschigen Konsistenz und unserem betäubtem Geschmackssinn schmeckte sie sooo unglaublich sauer das ich bis heute nix anderes schmecken kann. Wahrscheinlich waren das spezielle Mastorangen und nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.
Am nächsten Morgen frühstückten wir auf der Dachterrasse des Hostels und wurden von dem unglaublichen Blick auf die Schneebedeckten Berge überrascht vor denen sich zudem noch die Alhambra in der Morgensonne abzeichnete (10 Minuten Satzbau).
Der Tagesplan bestand hauptsächlich in der Besichtigung der Burg, für die man aber wegen des unglaublichen Andrangs von Touristen schon im Voraus per Internet Karten bestellen musste und unser "Termin" auf 2 Uhr Nachmittags gelegt wurde.
Wir verbrachten also den Rest des Vormittags in der Stadt, kuckten uns die Bauchtänzerinnen an und schwitzen in den 28 Grad Sonnenschein.
Nach einem halbstündigen, mind. 60%-Steigung-Aufstieg zur Burg stellten wir fest, dass auch ein Bus hochfährt und die Unmengen an Touristen rankarrt. Die Tickets mussten wir aus Automaten abholen und konnten dann endlich das Weltkulturerbe rein.
Ansich ne ziemlich prunkvolle Angelegenheit, die trotz der Inquisition sehr gut erhalten ist und extrem arabisch aussieht. Speziell der Blick auf die im Tal gelegene Stadt und die Berge im Hintergrund waren die 10 Euro Eintritt schon wert.
Sonntag kuckten wir uns trotz Kater das alte Viertel von Granada an und kletterten zur Stadtmauer hoch. Das Stadtviertel das an einem Berghang liegt und in dessen Gassen man sich unglaublich leicht verlaufen kann besteht quasi nur aus kleinen weißen Häusern mit Dachterasse. Weiter oben am Berghang zur Mauer hin hat sich eine Gypsie Horde breit gemacht und ihre Höhlen in den Berg gebaut. Die Chicos leben ohne fließend Wasser, haben mindestens 5 Hunde pro Person und scheinen ziemlich relaxed zu sein.
Auf dem Rückweg fanden wir noch ein super Restaurant in dem wir vor den 5 Stunden im Nicht-Luxus Bus noch billig Tapas essen konnten.
Ansonsten hat hier meine vorletzte Woche angefangen und ich muss schon alles für die Rückkehr ins kalte Deutschland vorbereiten (Deswegen der Telegram-ähnliche Schreibstil.stop.). Zum Glück kann ich behaupten, dass ich mit einem Traum-Spanisch zurückkehren werde (und nem britischen Akzent im Englisch). Meiner Art nach stark Slang geprägt und auf das Unwesentliche beschränkt. So kommt es, dass ich noch immer Überlegen muss was die Übersetzung für Löffel oder andere Gebrauchsgegenstände ist, aber mindest immer 10 Wörter für Vagina oder andere Beleidigungen auf der Zunge hab. Spanier fluchen halt die ganze Zeit und nehmen auch kein Blatt vor den Mund wenn es um alltägliche scheiss-verdammte Sachen geht.
Eine kleine Anekdoten noch zum Schluss, die mir mal wieder gezeigt hat wie verdammt klein doch diese Welt ist: Letzten Dienstag saß ich mit Besuch in meinem Stamm Restaurant Malaspina und ließ uns Tapas auftischen, als ich zur Bar kuckten und zwei Inderinnen sah, die mir verdammt bekannt vorkamen. Die eine hatte ein Oberlippenpiercing, was sie noch leichter zu erkennen machte und im allgemeinen kuckten die beiden mich auch so an als ob sie mich kennen würden (oder stark angraben).
Stellte sich raus, dass das zwei Studenten aus Paris waren, die auch zur gleichen Zeit wie ich in Bath als Eramus waren und ich sie zwar nur remotely kannte aber öfter getroffen hatte.
Wenn sowas passiert, denke ich mir doch öfter wie oft ich schon unterwegs war und eventuell in der Bar neben mir Leute saßen, die ich irgendwoher kenne. Die Welt ist einfach zu klein. Bald kenne ich alle.ALLE.stop.
Unten Bilder.
Für die Hinfahrt hatten wir Freitags nach der Arbeit den Luxusbus mit extra viel Beinfreiheit, Catering und schlechten Filmen gebucht. Da er auch ohne Zwischenstop durchfuhr waren wir schon um 9 Uhr am Busbahnhof in Granada und konnten direkt zum Hostel um mit den 1 Liter Flaschen Alhambra-Bier auf den Urlaub anstossen. Nach dem Mini-Vorglühen und Warten auf Nachzügler ging es in die Stadt um die weltberühmten Tapas zu probieren, die es hier Tatsächlich zu jedem Bierchen dazu gibt. Angeheitert und auf der Suche nach einem geeigneten Club/Bar "strollten" wir durch die Gassen der Innenstadt und fanden den ein oder andere Orangenbaum an dem die Früchte schon ziemlich reif aussahen. Nach ziemlich gefährlichen Kletteraktionen konnten wir tatsächlich eine Orange ergattern und auch probieren. Trotz der eher schon matschigen Konsistenz und unserem betäubtem Geschmackssinn schmeckte sie sooo unglaublich sauer das ich bis heute nix anderes schmecken kann. Wahrscheinlich waren das spezielle Mastorangen und nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.
Am nächsten Morgen frühstückten wir auf der Dachterrasse des Hostels und wurden von dem unglaublichen Blick auf die Schneebedeckten Berge überrascht vor denen sich zudem noch die Alhambra in der Morgensonne abzeichnete (10 Minuten Satzbau).
Der Tagesplan bestand hauptsächlich in der Besichtigung der Burg, für die man aber wegen des unglaublichen Andrangs von Touristen schon im Voraus per Internet Karten bestellen musste und unser "Termin" auf 2 Uhr Nachmittags gelegt wurde.
Wir verbrachten also den Rest des Vormittags in der Stadt, kuckten uns die Bauchtänzerinnen an und schwitzen in den 28 Grad Sonnenschein.
Nach einem halbstündigen, mind. 60%-Steigung-Aufstieg zur Burg stellten wir fest, dass auch ein Bus hochfährt und die Unmengen an Touristen rankarrt. Die Tickets mussten wir aus Automaten abholen und konnten dann endlich das Weltkulturerbe rein.
Ansich ne ziemlich prunkvolle Angelegenheit, die trotz der Inquisition sehr gut erhalten ist und extrem arabisch aussieht. Speziell der Blick auf die im Tal gelegene Stadt und die Berge im Hintergrund waren die 10 Euro Eintritt schon wert.
Sonntag kuckten wir uns trotz Kater das alte Viertel von Granada an und kletterten zur Stadtmauer hoch. Das Stadtviertel das an einem Berghang liegt und in dessen Gassen man sich unglaublich leicht verlaufen kann besteht quasi nur aus kleinen weißen Häusern mit Dachterasse. Weiter oben am Berghang zur Mauer hin hat sich eine Gypsie Horde breit gemacht und ihre Höhlen in den Berg gebaut. Die Chicos leben ohne fließend Wasser, haben mindestens 5 Hunde pro Person und scheinen ziemlich relaxed zu sein.
Auf dem Rückweg fanden wir noch ein super Restaurant in dem wir vor den 5 Stunden im Nicht-Luxus Bus noch billig Tapas essen konnten.
Ansonsten hat hier meine vorletzte Woche angefangen und ich muss schon alles für die Rückkehr ins kalte Deutschland vorbereiten (Deswegen der Telegram-ähnliche Schreibstil.stop.). Zum Glück kann ich behaupten, dass ich mit einem Traum-Spanisch zurückkehren werde (und nem britischen Akzent im Englisch). Meiner Art nach stark Slang geprägt und auf das Unwesentliche beschränkt. So kommt es, dass ich noch immer Überlegen muss was die Übersetzung für Löffel oder andere Gebrauchsgegenstände ist, aber mindest immer 10 Wörter für Vagina oder andere Beleidigungen auf der Zunge hab. Spanier fluchen halt die ganze Zeit und nehmen auch kein Blatt vor den Mund wenn es um alltägliche scheiss-verdammte Sachen geht.
Eine kleine Anekdoten noch zum Schluss, die mir mal wieder gezeigt hat wie verdammt klein doch diese Welt ist: Letzten Dienstag saß ich mit Besuch in meinem Stamm Restaurant Malaspina und ließ uns Tapas auftischen, als ich zur Bar kuckten und zwei Inderinnen sah, die mir verdammt bekannt vorkamen. Die eine hatte ein Oberlippenpiercing, was sie noch leichter zu erkennen machte und im allgemeinen kuckten die beiden mich auch so an als ob sie mich kennen würden (oder stark angraben).
Stellte sich raus, dass das zwei Studenten aus Paris waren, die auch zur gleichen Zeit wie ich in Bath als Eramus waren und ich sie zwar nur remotely kannte aber öfter getroffen hatte.
Wenn sowas passiert, denke ich mir doch öfter wie oft ich schon unterwegs war und eventuell in der Bar neben mir Leute saßen, die ich irgendwoher kenne. Die Welt ist einfach zu klein. Bald kenne ich alle.ALLE.stop.
Unten Bilder.
Dienstag, 19. Februar 2008
Joder, la puta electricidad, gilipollas...
Und schon wieder ist eine Woche rum seitdem ich das letzte mal was gepostet habe. Sogar mehr. Die Zeit vergeht hier viel zu schnell. Nie zuhause, immer irgendwo unterwegs oder auf der Arbeit und schon bin ich wieder näher an meinem Abflugdatum. Ein paar Tage bleiben ja noch.
Naja, was ist die Woche passiert... Fing direkt am Montag gut an, als ich mit dem Aufzug runter fahren wollte um ins Fitnessstudio zu gehen. Der Aufzug fuhr zwar runter, aber nicht bis ganz unten. Ich blieb mitten zwischen erster Etage und Groundfloor hängen und konnte nicht raus. Das panische Pressen des Klingel-Knopfes half auch nicht viel weiter da ich nicht zu einem Operator verbunden wurde, sondern der Aufzug nur komische Geräusche machte. Im Haus schien das keinen zu interessieren und sogar Leute die unten reinkamen, den Rufknopf drückten und auf den Aufzug warteten reagierten nicht weiter auf mein Rufen. Nach zwei Stunden in tierischer Hitze, mit voller Blase und klaustrophobischen Anfällen wurde ich von der Feuerwehr aus den Trümmern rausgesägt....seitdem befinde ich mich in psychatrischer Behandlung.
OK, es waren 10 Minuten bis tatsächlich einer der Bewohner merkte, dass der Aufzug nicht kam und mir sagte, dass ich sonen komischen Eisenhebel betätigen müsste um die Tür zu deblockieren. Danach konnte ich rauskriechen.
Habe ja schon letzte Woche berichtet, dass meine Roomies nicht so den Vertrag mit technischen Einrichtungen haben. Dies konnte sich diese Woche bestätigen. Nachdem ich mir endliche mal die Mühe gemacht habe ne neue Glühbirne für unsere Lampe im Eingangsbereich zu kaufen und diese auch auszutauschen, hatten wir zum ersten Mal seit 5 Monaten Licht. Die Mädels waren super begeistert, fragten mich wie ich das gemacht hätte und meinten ich wäre "some kind of genius".
Das war aber noch nicht genug. Sonntag Nachmittag war ich mit Tom, meinem Cubicle-Bro von der Arbeit, gerade dabei ein paar Daten auszutauschen, als auf einmal der komplette Strom in der Wohnung weg war. Die Mädels meinten, dass das normal wäre (!) und sie immer den komischen Schalter in dem Kasten an der Tür drücken damit der Strom wiederkommt. Ging diesmal aber nicht.
Dank der tatkräftigen Unterstützung meines Kollegen fanden wir raus, dass die Sicherung immer wieder rausflog und ein komisches Geräusch vom Herd aus der Küche kam.
Nach weiteren Investigationen stellte ich fest, dass der Boden unter dem Herd komplett nass war und es brauchte nur einen Bruchteil meiner Kommissar-ähnlichen kombinatorischen Fähigkeiten um raus zu finden, dass der Stecker komplett nass war und es somit immer einen Kurzschluss gab. Trotz dem Würgereiz und den natürlichen Überlebensreflex nicht unseren Küchenboden mit irgendwelchen Körperteilen zu berühren, kroch Tom unter den Ofen und zog den Stecker. Danach war alles wieder super. Die Mädels beichteten hinterher, dass wohl beim Kochen "etwas" Wasser hinter den Herd gelaufen sein muss.
Angeblich gibt es schon wieder einen neuen britischen Intern bei uns, hab ihn aber noch nicht kennengelernt. Neue Leute heißt auch wieder, dass ich die Aussprache meines Namens wieder mal erklären muss. Habe mich aber schon an alle möglichen Verhackstückelungen gewöhnt und reagiere sogar schon auf Sachen wie "krrrssan".
Mein Salsa Lehrer nennt mich immer noch "Rubio" oder manchmal auch mal Shawn.
Naja, was ist die Woche passiert... Fing direkt am Montag gut an, als ich mit dem Aufzug runter fahren wollte um ins Fitnessstudio zu gehen. Der Aufzug fuhr zwar runter, aber nicht bis ganz unten. Ich blieb mitten zwischen erster Etage und Groundfloor hängen und konnte nicht raus. Das panische Pressen des Klingel-Knopfes half auch nicht viel weiter da ich nicht zu einem Operator verbunden wurde, sondern der Aufzug nur komische Geräusche machte. Im Haus schien das keinen zu interessieren und sogar Leute die unten reinkamen, den Rufknopf drückten und auf den Aufzug warteten reagierten nicht weiter auf mein Rufen. Nach zwei Stunden in tierischer Hitze, mit voller Blase und klaustrophobischen Anfällen wurde ich von der Feuerwehr aus den Trümmern rausgesägt....seitdem befinde ich mich in psychatrischer Behandlung.
OK, es waren 10 Minuten bis tatsächlich einer der Bewohner merkte, dass der Aufzug nicht kam und mir sagte, dass ich sonen komischen Eisenhebel betätigen müsste um die Tür zu deblockieren. Danach konnte ich rauskriechen.
Habe ja schon letzte Woche berichtet, dass meine Roomies nicht so den Vertrag mit technischen Einrichtungen haben. Dies konnte sich diese Woche bestätigen. Nachdem ich mir endliche mal die Mühe gemacht habe ne neue Glühbirne für unsere Lampe im Eingangsbereich zu kaufen und diese auch auszutauschen, hatten wir zum ersten Mal seit 5 Monaten Licht. Die Mädels waren super begeistert, fragten mich wie ich das gemacht hätte und meinten ich wäre "some kind of genius".
Das war aber noch nicht genug. Sonntag Nachmittag war ich mit Tom, meinem Cubicle-Bro von der Arbeit, gerade dabei ein paar Daten auszutauschen, als auf einmal der komplette Strom in der Wohnung weg war. Die Mädels meinten, dass das normal wäre (!) und sie immer den komischen Schalter in dem Kasten an der Tür drücken damit der Strom wiederkommt. Ging diesmal aber nicht.
Dank der tatkräftigen Unterstützung meines Kollegen fanden wir raus, dass die Sicherung immer wieder rausflog und ein komisches Geräusch vom Herd aus der Küche kam.
Nach weiteren Investigationen stellte ich fest, dass der Boden unter dem Herd komplett nass war und es brauchte nur einen Bruchteil meiner Kommissar-ähnlichen kombinatorischen Fähigkeiten um raus zu finden, dass der Stecker komplett nass war und es somit immer einen Kurzschluss gab. Trotz dem Würgereiz und den natürlichen Überlebensreflex nicht unseren Küchenboden mit irgendwelchen Körperteilen zu berühren, kroch Tom unter den Ofen und zog den Stecker. Danach war alles wieder super. Die Mädels beichteten hinterher, dass wohl beim Kochen "etwas" Wasser hinter den Herd gelaufen sein muss.
Angeblich gibt es schon wieder einen neuen britischen Intern bei uns, hab ihn aber noch nicht kennengelernt. Neue Leute heißt auch wieder, dass ich die Aussprache meines Namens wieder mal erklären muss. Habe mich aber schon an alle möglichen Verhackstückelungen gewöhnt und reagiere sogar schon auf Sachen wie "krrrssan".
Mein Salsa Lehrer nennt mich immer noch "Rubio" oder manchmal auch mal Shawn.
Montag, 11. Februar 2008
Anekdoten
Dieses Wochenende durfte ich dann nochmal die Nachteile auskosten, die anfallen wenn man mit Frauen wohnt. Unser Internet war irgendwie kaputt und Dank der absoluten Technik-Apathie meiner Mitbewohnerinnen und dem Drang alles wegzuschmeissen was nach wichtigen Daten und Passwort aussieht, konnt ich überhaupt nicht an den Router dran, geschweige denn reparieren. Die Jungs von der Telefonica Technischen Hotline arbeiten auch nicht am We und somit hatten wir halt keine Connection zur Außenwelt.
Das war dieses Wochenende aber eigentlich auch gar nicht nötig, da das Wetter hier so unglaublich super war, dass ich mich die ganze Zeit draußen in der Stadt oder auf dem Balkon befand (in T-Shirt und kurzer Hose versteht sich). Das komische an dem Wetter hier ist nur die Sache mit der Contamincaión. Auch wenn es total klar ist, ohne eine einzige Wolke am Himmel, ist es immer unmöglich den Horizont zu sehen. Dieser verschwindet immer in der Dunstglocke die von den Madrileños auch Baskenmütze (oder so) genannt wird. Zum Glück bin ich ja nur ein halbes Jahr hier und das Lungenkrebs Risiko sollte sich nicht so stark erhöhen.
Wir haben auch wieder ne neue internationale Praktikantin. Diesmal aus Columbien. Sie spricht also Spanisch, hat mir aber gesagt, dass die Leute hier viel zu schnell sprechen und sie deshalb nix versteht (von der verwechselungsgefahr von einigen Wörtern mit weiblichen Geschlechtsorganen ganz zu schweigen).
Als Columbianische Spezialität hat sie essbare Ameisen mitgebracht. Hat mich etwas verwundert, da Columbien ja nicht gerade bekannt für seinen exportstarken Markt für Ameisen ist, sondern eher für Kaffee, Koks und Krawatten (hehe, eine kleine Paronomasie am Rande http://en.wikipedia.org/wiki/Colombian_necktie).
Die Ameisen sind die sogenannten "hormigas culonas" was übersetzt soviel heißt wie "Ameisen mit fetterm Arsch". Diese gehören zur Klasse der Blattschneider Ameisen und ... chrrrrr (schnarch-geräusch).
Geröstet schmecken sie nach nix (nur verbrannt), sind aber in Columbien ein teures Aphrodisiakum. Die Leute in Madrid, besonders die coolen Kids im Metroeingang essen lieber Sonnenblumenkerne als Snack. Es scheint auch, dass die Spanier mit einer angeborenen speziellen Sonnenblumen-Hülsen-aufmach-und-Kerne-Extrahierungs-Fähigkeit auf die Welt kommen.
Was für mich meistens darin endet, dass der Kern auf den Boden fällt, komplett zerbröckelt, oder ich fast an der scheiss Schale ersticke, wird von den Einheimischen hier in einer schnellen Kombination aus Zunge und Zähnen im Sekundenbruchteil erledigt.
Wir haben uns deshalb angewöhnt nur noch fertige Kerne ohne Hülle zu kaufen.
Da ich gerade von Essgewohnheiten schreibe fällt mir ein, dass ich in der Kantine die geheime Fleischoption Nummer 4 entdeckt habe. Für die Leute auf Diät und die, die es vorgeben zu sein, verstecken die netten Damen des Essensausteilungsdeparments immer ein Blech mit Hühnchenfilet, Qualität A+++ unter der Theke. Auf meine Anfrage, ob ich das Fleisch mit extra Pommes und ein bisschen von der extrem-öligen Schweineknie Sauce haben könnte, reagierte sie nur mit einem verständnislosen Kopfschütteln, rückte es am Ende aber doch raus. 1:0 für mich.
Irgendein Vollidiot (ich wars diesmal nicht, haha) hat auch wieder die 2m^3 große Telefon-Relais Schaltung im Eingangsbereich von TID kaputt gemacht. Die Uralt-Schaltung verbindet zwei Telefone und erfordert einen Experten zum korrekten Wählen der Nummer, da bei falscher Eingabe alle Relais verklemmen und ein Spezial-Team angefordert werden muss um die Geschichte wieder zum Laufen zu bringen. Ich würde einfach einen kleinen Praktikanten dazu delegieren zwischen die Schaltungen zu kriechen und alles sauber zu putzen. Noch (Betonung hier), hört hier aber keiner auf mich.
Wenn ich mal Zeit hab, poste ich auch noch ein paar Fotos.
Das war dieses Wochenende aber eigentlich auch gar nicht nötig, da das Wetter hier so unglaublich super war, dass ich mich die ganze Zeit draußen in der Stadt oder auf dem Balkon befand (in T-Shirt und kurzer Hose versteht sich). Das komische an dem Wetter hier ist nur die Sache mit der Contamincaión. Auch wenn es total klar ist, ohne eine einzige Wolke am Himmel, ist es immer unmöglich den Horizont zu sehen. Dieser verschwindet immer in der Dunstglocke die von den Madrileños auch Baskenmütze (oder so) genannt wird. Zum Glück bin ich ja nur ein halbes Jahr hier und das Lungenkrebs Risiko sollte sich nicht so stark erhöhen.
Wir haben auch wieder ne neue internationale Praktikantin. Diesmal aus Columbien. Sie spricht also Spanisch, hat mir aber gesagt, dass die Leute hier viel zu schnell sprechen und sie deshalb nix versteht (von der verwechselungsgefahr von einigen Wörtern mit weiblichen Geschlechtsorganen ganz zu schweigen).
Als Columbianische Spezialität hat sie essbare Ameisen mitgebracht. Hat mich etwas verwundert, da Columbien ja nicht gerade bekannt für seinen exportstarken Markt für Ameisen ist, sondern eher für Kaffee, Koks und Krawatten (hehe, eine kleine Paronomasie am Rande http://en.wikipedia.org/wiki/Colombian_necktie).
Die Ameisen sind die sogenannten "hormigas culonas" was übersetzt soviel heißt wie "Ameisen mit fetterm Arsch". Diese gehören zur Klasse der Blattschneider Ameisen und ... chrrrrr (schnarch-geräusch).
Geröstet schmecken sie nach nix (nur verbrannt), sind aber in Columbien ein teures Aphrodisiakum. Die Leute in Madrid, besonders die coolen Kids im Metroeingang essen lieber Sonnenblumenkerne als Snack. Es scheint auch, dass die Spanier mit einer angeborenen speziellen Sonnenblumen-Hülsen-aufmach-und-Kerne-Extrahierungs-Fähigkeit auf die Welt kommen.
Was für mich meistens darin endet, dass der Kern auf den Boden fällt, komplett zerbröckelt, oder ich fast an der scheiss Schale ersticke, wird von den Einheimischen hier in einer schnellen Kombination aus Zunge und Zähnen im Sekundenbruchteil erledigt.
Wir haben uns deshalb angewöhnt nur noch fertige Kerne ohne Hülle zu kaufen.
Da ich gerade von Essgewohnheiten schreibe fällt mir ein, dass ich in der Kantine die geheime Fleischoption Nummer 4 entdeckt habe. Für die Leute auf Diät und die, die es vorgeben zu sein, verstecken die netten Damen des Essensausteilungsdeparments immer ein Blech mit Hühnchenfilet, Qualität A+++ unter der Theke. Auf meine Anfrage, ob ich das Fleisch mit extra Pommes und ein bisschen von der extrem-öligen Schweineknie Sauce haben könnte, reagierte sie nur mit einem verständnislosen Kopfschütteln, rückte es am Ende aber doch raus. 1:0 für mich.
Irgendein Vollidiot (ich wars diesmal nicht, haha) hat auch wieder die 2m^3 große Telefon-Relais Schaltung im Eingangsbereich von TID kaputt gemacht. Die Uralt-Schaltung verbindet zwei Telefone und erfordert einen Experten zum korrekten Wählen der Nummer, da bei falscher Eingabe alle Relais verklemmen und ein Spezial-Team angefordert werden muss um die Geschichte wieder zum Laufen zu bringen. Ich würde einfach einen kleinen Praktikanten dazu delegieren zwischen die Schaltungen zu kriechen und alles sauber zu putzen. Noch (Betonung hier), hört hier aber keiner auf mich.
Wenn ich mal Zeit hab, poste ich auch noch ein paar Fotos.
Sonntag, 3. Februar 2008
Countdown
Mit dem Februar hat auch dann schon mein letzter voller Monat hier angefangen. Meinen Plan alles von Spanien zu sehen (oder sogar alles von Madrid) kann ich komplett knicken, da mir einfach die Zeit dazu fehlt. Meine Wochenenden werden wohl auch in nächster Zeit dafür drauf gehen, den dummen Praktikumsbericht zu schreiben, der mir dank unsere bescheuerten Prüfungsordnung auferlegt wird. Der Bericht muss auch schon vor Ende des Praktikums fertig sein, damit mein Chef ihn unterschreiben kann, ich ihn beim Praktikantenamt vorlegen kann, er gelesen wird (3-4 Wochen) und ich mein Häkchen bekomme damit ich die DA anmelden kann. Sprich jede Verzögerung im Schreiben verlängert mein Studium.
Mein Spanischkurs wurde auch gecancelt, da ich nun die einzige Person in der Schule auf meinem Niveau bin (nicht weil ich sooo super gut bin). 40€ pro Stunde im Einzelunterricht zu bezahlen muss auch nicht sein, und somit werde ich mich wohl selber zum lernen zwingen müssen.
Wie zu jedem Monatsanfang standen auch die letzten Tage unglaublich viele Sachen an, die erledigt werden wollen/müssen. Erstmal natürlich Cheque holen gehen und cashen. Direkt danach anfangen das Geld auszugeben für Metroticket, Fitnessstudio, Spanischklassen (jetzt nicht mehr), Salsakurse, meine Essenskarte in TID und Miete. Bleibt nicht mehr so viel über.
Die Metro hat ihr Monatsticket auch um einen Euro verteuert und zur Überraschung aller Leute die Rollentreppenrichtung in Avn. America vertauscht. Ich glaub ich stand in meiner morgendlichen-noch-keinen-Kaffee-gehabt-Zustand für 5 Minuten vor der Rollentreppe und wunderte mich warum ich nicht hochfuhr.
Freitag war wieder einmal eine Abschiedsparty von einer Französin und meine Firmeninterne Messenger Liste hat immer weniger Leute die online sind. Das Ding wird sowieso nur für Unterhaltungen der Form "lunch at 1?", "when u goin home?" und "coffee?" genutzt. Ziemlich häufig werden natürlich auch youtube videos und links zu anderen Seiten geschickt. Ohne eine bestätigte Anfrage der Form "SFW,dude?" (safe for work) wird aber kein Link geöffnet, da mein Bildschirm schon recht viel Einsicht für alle Leute in meinem Büro gewährt und ich ungerne ein Bild riesiger Brüste o.ä. präsentieren möchte. (obwohl es glaub ich eh keinen interessieren würde.)
Ein großer Pluspunkt meines Aufenthaltes in Spanien ist das nicht-vorhanden-sein von jeglicher Karnevals Aktivität. Hier feiern die Leute einfach so und haben ne super Zeit ohne sich bescheuert zu verkleiden. Ich glaube es gibt zwar einen Umzug, aber ich bin schon die ganze Woche über mein Finger am kreuzen in der Hoffnung, dass es mehr südamerikanisch mit leichtbekleideten (wenn überhaupt) Sambaschnitten daher geht. Da es aber im Moment regnet, erspar ich mir den Weg ins Centro.
Mein Spanischkurs wurde auch gecancelt, da ich nun die einzige Person in der Schule auf meinem Niveau bin (nicht weil ich sooo super gut bin). 40€ pro Stunde im Einzelunterricht zu bezahlen muss auch nicht sein, und somit werde ich mich wohl selber zum lernen zwingen müssen.
Wie zu jedem Monatsanfang standen auch die letzten Tage unglaublich viele Sachen an, die erledigt werden wollen/müssen. Erstmal natürlich Cheque holen gehen und cashen. Direkt danach anfangen das Geld auszugeben für Metroticket, Fitnessstudio, Spanischklassen (jetzt nicht mehr), Salsakurse, meine Essenskarte in TID und Miete. Bleibt nicht mehr so viel über.
Die Metro hat ihr Monatsticket auch um einen Euro verteuert und zur Überraschung aller Leute die Rollentreppenrichtung in Avn. America vertauscht. Ich glaub ich stand in meiner morgendlichen-noch-keinen-Kaffee-gehabt-Zustand für 5 Minuten vor der Rollentreppe und wunderte mich warum ich nicht hochfuhr.
Freitag war wieder einmal eine Abschiedsparty von einer Französin und meine Firmeninterne Messenger Liste hat immer weniger Leute die online sind. Das Ding wird sowieso nur für Unterhaltungen der Form "lunch at 1?", "when u goin home?" und "coffee?" genutzt. Ziemlich häufig werden natürlich auch youtube videos und links zu anderen Seiten geschickt. Ohne eine bestätigte Anfrage der Form "SFW,dude?" (safe for work) wird aber kein Link geöffnet, da mein Bildschirm schon recht viel Einsicht für alle Leute in meinem Büro gewährt und ich ungerne ein Bild riesiger Brüste o.ä. präsentieren möchte. (obwohl es glaub ich eh keinen interessieren würde.)
Ein großer Pluspunkt meines Aufenthaltes in Spanien ist das nicht-vorhanden-sein von jeglicher Karnevals Aktivität. Hier feiern die Leute einfach so und haben ne super Zeit ohne sich bescheuert zu verkleiden. Ich glaube es gibt zwar einen Umzug, aber ich bin schon die ganze Woche über mein Finger am kreuzen in der Hoffnung, dass es mehr südamerikanisch mit leichtbekleideten (wenn überhaupt) Sambaschnitten daher geht. Da es aber im Moment regnet, erspar ich mir den Weg ins Centro.
Montag, 28. Januar 2008
Metro Grippe
Ja was soll ich schreiben. Nix erlebt die letzten Tage, da mich die verdammte Madrid Metro Grippe hingeschlachtet hat. Trotz Sonne und angenehmen Temperaturen war ich total am Ende und an die Wohnung bzw. an den Balkon gefesselt.
Dabei habe ich gar nicht gemerkt, dass sich eine meine Mitbewohnerinnen ne Woche Auszeit vom Lernen genommen hat und zurück auf die Insel geflogen ist. Als ich dann eines Nachmittags vom Bett in Jogginhose und FlipFlops raus auf den Balkon geschlurft bin und einen Blick in ihr Zimmer geworfen hab, lag da auf einmal ne andere Perle im Bett. Habe natürlich zuerst gedacht meine Fieberhaluzinationen würden mir einen Streich spielen. Nach genauem hinsehen, ansprechen und anfassen war ich mir aber sicher, dass das FBI im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes meinen Roomie ausgetauscht hat.
Die neue heißt Jo (sefine) und arbeitet auch in Madrid. Ist auch mal schön zu sehen wie das ist mit einer anderen arbeitenden Person zusammenzuwohnen, die sogar früher raus muss also ich, da sie irgendwo unten in Metro Serrano arbeitet (hehe). Das lustige daran ist, dass sie auch später mein Zimmer übernehmen wird und eine gute Freundin von den Mädels aus Bath ist.
Das Blöde ist nur, dass ich nun ein bisschen mein Putzengagement in meinem Zimmer an den Tagen leg muss um mir nicht sofort einen Feind zu machen, der in knapp 1.5 Monaten in ein sauberes Zimmer einziehen will.
Heute ist ja schon wieder Montag und meine Grippe ist auch schon fast wieder weg. Habe sie erfolgreich mit der guten britischen Allzweckwaffe Strepsils und einem spanischen Hustensaft bekämpft. Ich finde es super, dass es die (Achtung Fachbegriff) "Lozenges" auch in Spanien gibt. In Deutschland habe ich sie noch nicht gesehen und sind auch bestimmt wegen zu hohem Amilmetacresol-Gehalt verboten. Der Hustensaft schmeckt so wie RedBull in seiner pursten Form als Sirup. Quasi die Bullen-Testicles von einer Jungfrau in einem großen Eimer zu Sirup zerstampft und in Flaschen abgefüllt.
Jetzt muss ich aufhören soviel Müll zu schreiben und wieder meinen nächtlichen Aktivitäten nachgehen, die wegen der Krankheit auch zu stark leiden musste.
Dabei habe ich gar nicht gemerkt, dass sich eine meine Mitbewohnerinnen ne Woche Auszeit vom Lernen genommen hat und zurück auf die Insel geflogen ist. Als ich dann eines Nachmittags vom Bett in Jogginhose und FlipFlops raus auf den Balkon geschlurft bin und einen Blick in ihr Zimmer geworfen hab, lag da auf einmal ne andere Perle im Bett. Habe natürlich zuerst gedacht meine Fieberhaluzinationen würden mir einen Streich spielen. Nach genauem hinsehen, ansprechen und anfassen war ich mir aber sicher, dass das FBI im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes meinen Roomie ausgetauscht hat.
Die neue heißt Jo (sefine) und arbeitet auch in Madrid. Ist auch mal schön zu sehen wie das ist mit einer anderen arbeitenden Person zusammenzuwohnen, die sogar früher raus muss also ich, da sie irgendwo unten in Metro Serrano arbeitet (hehe). Das lustige daran ist, dass sie auch später mein Zimmer übernehmen wird und eine gute Freundin von den Mädels aus Bath ist.
Das Blöde ist nur, dass ich nun ein bisschen mein Putzengagement in meinem Zimmer an den Tagen leg muss um mir nicht sofort einen Feind zu machen, der in knapp 1.5 Monaten in ein sauberes Zimmer einziehen will.
Heute ist ja schon wieder Montag und meine Grippe ist auch schon fast wieder weg. Habe sie erfolgreich mit der guten britischen Allzweckwaffe Strepsils und einem spanischen Hustensaft bekämpft. Ich finde es super, dass es die (Achtung Fachbegriff) "Lozenges" auch in Spanien gibt. In Deutschland habe ich sie noch nicht gesehen und sind auch bestimmt wegen zu hohem Amilmetacresol-Gehalt verboten. Der Hustensaft schmeckt so wie RedBull in seiner pursten Form als Sirup. Quasi die Bullen-Testicles von einer Jungfrau in einem großen Eimer zu Sirup zerstampft und in Flaschen abgefüllt.
Jetzt muss ich aufhören soviel Müll zu schreiben und wieder meinen nächtlichen Aktivitäten nachgehen, die wegen der Krankheit auch zu stark leiden musste.
Sonntag, 20. Januar 2008
Toledo
Heut war ich bei strahlendem Sonnenschein, gefühlten 20 Grad und nach einem ausgedehnten Bikini-Katerfrühstück auf unserem Balkon in Aachen's Partnerstadt Toledo. Die Stadt ist 30 Minuten mit dem Zug von der Puerta de Atocha entfernt. Atocha ist der Bahnhof, der vor ein paar Jahren Opfer der Terroranschläge wurde und nun komplett renoviert ist. Obwohl wir keine Anschläge vorhatten, wurde wir Flughafen-mäßig durchgecheckt bevor wir in den Zug konnten.
Toledo selber ist ne ziemlich mittelalterliche Stadt, die zu der Zeit die Hochburg der spanischen Inquisition war. Außerdem hat die Stadt starke Einflüsse der Juden und Mauren gehabt, was sich in verschieden Vierteln sehen lässt. Da ich aber hier nicht weiter Geschichtsunterricht geben will (und auch auf Grund Fachwissens nicht kann), soll sich doch bitte jeder selber informieren.
Für mich war nur extrem beeindruckend, dass ich am 20. Januar im Tshirt in der Sonne sitzen konnte. Wird auch Zeit das es hier wieder wärmer wird. Wenn man als nichts ahnender Tourist durch Toledo durchläuft werden auch einem die ganzen Souvenirshops auffallen, in denen man alle Sorten von Schwertern und Messern kaufen kann. In der Tat war Toledo wohl auch ziemlich berühmt für die Waffenschmiederei im Mittelalter, wird jetzt aber total touristisch ausgeschlachtet. So kann man z.B. ein 6-teiliges, rostfreies und superscharfes Messerset kaufen. Warum sollte man das aber tun, wenn direkt daneben ein riesiges 2 Meter Schwert steht, welches das Kartoffelschälen um einiges männlicher erscheinen lässt.
Einige Läden haben sich auf die Reproduktion von Filmschwertern spezialsiert und so kann man hier Eragons Schwert, alle Schwerter aus Herr der Ringe, Excalibur und Luke Skywalker's Lightsaber (hehe) kaufen.
Neben dem obligatorischen Sightseeing und dem extremen Spanisch lernen gibts hier im Moment noch fast jedes Wochenende Abschiedsparties von den französischen Praktikantinnen, die wieder zurück zu Wein und Weichkäse wollen. Bald sind nur noch 2 Deutsche, 3 Engländer und 2 Italiener die internationale Studentenvertretung bei Tid. Kann man nur hoffen, dass hier bald mal neue Leute ankommen. Ich bin ja auch nur noch für ein paar Tage hier...
Hier ein paar Fotos von ca der Hälfte der Stadt, da mich mal wieder meine Batterie im Stich gelassen hat und ich mir noch die restlichen Bilder von Bennie kopieren muss. Das Bild unten rechts trägt den Titel "zu faul zum drehen".
Toledo selber ist ne ziemlich mittelalterliche Stadt, die zu der Zeit die Hochburg der spanischen Inquisition war. Außerdem hat die Stadt starke Einflüsse der Juden und Mauren gehabt, was sich in verschieden Vierteln sehen lässt. Da ich aber hier nicht weiter Geschichtsunterricht geben will (und auch auf Grund Fachwissens nicht kann), soll sich doch bitte jeder selber informieren.
Für mich war nur extrem beeindruckend, dass ich am 20. Januar im Tshirt in der Sonne sitzen konnte. Wird auch Zeit das es hier wieder wärmer wird. Wenn man als nichts ahnender Tourist durch Toledo durchläuft werden auch einem die ganzen Souvenirshops auffallen, in denen man alle Sorten von Schwertern und Messern kaufen kann. In der Tat war Toledo wohl auch ziemlich berühmt für die Waffenschmiederei im Mittelalter, wird jetzt aber total touristisch ausgeschlachtet. So kann man z.B. ein 6-teiliges, rostfreies und superscharfes Messerset kaufen. Warum sollte man das aber tun, wenn direkt daneben ein riesiges 2 Meter Schwert steht, welches das Kartoffelschälen um einiges männlicher erscheinen lässt.
Einige Läden haben sich auf die Reproduktion von Filmschwertern spezialsiert und so kann man hier Eragons Schwert, alle Schwerter aus Herr der Ringe, Excalibur und Luke Skywalker's Lightsaber (hehe) kaufen.
Neben dem obligatorischen Sightseeing und dem extremen Spanisch lernen gibts hier im Moment noch fast jedes Wochenende Abschiedsparties von den französischen Praktikantinnen, die wieder zurück zu Wein und Weichkäse wollen. Bald sind nur noch 2 Deutsche, 3 Engländer und 2 Italiener die internationale Studentenvertretung bei Tid. Kann man nur hoffen, dass hier bald mal neue Leute ankommen. Ich bin ja auch nur noch für ein paar Tage hier...
Hier ein paar Fotos von ca der Hälfte der Stadt, da mich mal wieder meine Batterie im Stich gelassen hat und ich mir noch die restlichen Bilder von Bennie kopieren muss. Das Bild unten rechts trägt den Titel "zu faul zum drehen".
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